Allemann + Keller
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3-Säulen-Konzept auch für Grenzgänger

Erste Säule

  • AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) /
    IV (Invalidenversicherung)
    Bei der ersten Säule handelt es sich um die staatliche Vorsorge. Ziel ist es, bei Ausfall des Verdienstes infolge Alter, Invalidität oder Tod den Existenzbedarf zu sichern. Leistungsziel 24 % des früheren Lohnes.
  • Finanzierung
    (Umlageverfahren -> Erwerbstätige finanzieren die heutigen Renten)

    Lohnbeiträge AHV Arbeitnehmer/
    Arbeitgeber, Beitragssatz 8,4 % (je 4,2 % Arbeitnehmer, Arbeitgeber), Lohnbeiträge IV Arbeitnehmer/Arbeitgeber, Beitragssatz 1,4 % (je 0,7 % Arbeitnehmer, Arbeitgeber) Beiträge der Nichterwerbstätigen
    und Selbstständigerwerbenden, öffentliche Hand (Steuer auf Tabak und Alkohol und Abgaben aus Spielbanken)
  • ELG Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung
    Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das Einkommen nicht die minimalen Lebenskosten decken.
    Sie sind ein rechtlicher Anspruch und keine Fürsorge oder Sozialhilfe.
    Wenn  also die anerkannte Ausgaben höher sind als die anrechenbare Einnahmen besteht grundsätzlich Anspruch. Zusammen mit der AHV und IV gehören die Ergänzungsleistungen (EL) zum sozialen Fundament unseres Staates.
    Aber: Ergänzungsleistungen werden nicht ins Ausland exportiert.
  • Finanzierung
    Durch Bund und Kantone, deswegen ist es
    keine Versicherung im Sinne einer Versicherung mit Prämien bzw. Beiträgen, sondern ein Subventionsgesetz.

Zweite Säule

  • BVG (Berufliche Vorsorge) (Kapitaldeckungsverfahren
    ->persönliches Sparkonto)

    Die berufliche Vorsorge sorgt dafür, dass die gewohnte Lebenshaltung des Rentners und seiner Hinterbliebenen durch Ausrichtung von Leistungen im Alter, bei Tod oder Invalidität in angemessener Weise weitergeführt werden kann.
    Leistungsziel 34 % des letzten Lohnes.
  • UVG Unfallversicherung
    Die Arbeitnehmer sind obligatorisch gegen gesundheitliche, wirtschaftliche und immaterielle Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Der Arbeitgeber ist zudem zur Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten verpflichtet zum Schutz seiner Arbeitnehmer. Konkret sind folgende Versicherungsleistungen enthalten: Berufsunfälle, Nichtberufsunfälle (Teilzeitangestellte mit weniger als 8 Stunden pro Woche bei gleichem Arbeitgeber sind nur auf dem Arbeitsweg versichert), Berufskrankheiten und Unfallverhütung.

Dritte Säule

  • Private Vorsorge (Kapitaldeckungsverfahren
    -> persönliches Sparkonto)

    AHV und Pensionskasse reichen oft nicht aus um den gewohnten Lebensstandard nach der Pensionierung zu erhalten. Die 1. und 2. Säule decken knapp 60 % des letzten Lohnes. In der AHV sind Einkommen von durchschnittlich 84’600.– während 44 Jahren, und im BVG 59925.– während 40 Jahren gedeckt.  Ab einem höheren Lohnniveau besteht kein Versicherungsschutz mehr.
    Seit dem 1. Januar 2011 haben auch deutsche Grenzgänger die Möglichkeit, privat vorzusorgen mit der steuerbegünstigten 3a.
  • Sie wohnen in Deutschland
    und passieren täglich oder wöchentlich die Schweizer Grenze? Dann können Sie mit einer Direktversicherung bis zu 40 % Einkommenssteuer sparen.
    Der Schweizer Arbeitgeber gibt formell sein Einverständnis. Er ist jedoch von jeder Verpflichtung befreit. Gerne informieren wir die Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden durch einen in Deutschland zugelassenen Versicherungsträger.
    Lassen Sie sich von uns Ihre provisorische AHV-und IV-Rente ausrechnen.